Pferdewetten online – mit diesem Text möchte ich Ihnen einen kompakten Überblick über den Pferderennsport, seine Pferderassen, seine Geschichte und das Thema Pferderennen Wetten bieten.
Neben der Leistungsprüfung ist der Rennsport natürlich auch ein populäre Freizeitvergnügen für die Bevölkerung. Die Zuschauer erhalten durch das Medium der Wette die Möglichkeit zu einer unmittelbaren Teilhabe am sportlichen Geschehender Pferderennen Wetten. Für viele Zuschauer ist der Besuch der Rennbahn eine aufregende, aktive Freizeitgestaltung. Dabei geht es nicht nur um die eigentliche Spannung und Ästhetik des Rennens an sich, sondern auch und besonders ums Wetten. Für jeden Geldbeutel gibt es das richtige Wettschema und so kann eigentlich jeder mit wetten und mit fiebern, egal mit wie viel Geld er dabei sein möchte.
Pferderennen werden in der Bundesrepublik ausschließlich von Rennvereinen veranstaltet, da nicht jeder einen Totalisator betreiben darf. Das Renn/Wett/Lotteriegesetz §2Abs.1 der Ausführungsbestimmungen sagt aus, dass zum Betrieb eines Totalisators nur ein Renn- oder Pferdezuchtverein zugelassen werden kann. Das hat seinen Grund darin, dass die Rennen als Leistungsprüfung für die im Tierzuchtgesetz festgelegte Zuchtauslese und Zulassung gelten. Die Rennvereine haben diese Aufgabe übernommen und können den Wettbetrieb zur Finanzierung einsetzen. Sie dürfen rund 25 Prozent der Umsätze vereinnahmen, aber davon müssen sie mindestens 70 Prozent in Gestalt von Rennpreisen ausschütten.
Wetten kann man mittlerweile nicht nur am Rennplatz, sondern ganz bequem übers Internet und sogar für das Iphone gibt es entsprechende Alternativen. Der Nervenkitzel und das Auswählen und Abwägen der richtigen Entscheidungen bleiben auch hier spannend und oft kann man sich die gewetteten Rennen per Streaming Video auch gleich nach Hause holen. Die Wettportale für Sportwetten bieten für Hobbywetter noch einen entscheidenden Vorteil:
In den üblichen Fachblättern, wie sie den Besuchern auf der Pferderennbahn ausgehändigt werden, findet man meist nur spärliche Informationen zu “seinen” Pferden. Bei den Wettportalen bestehen viel größere Möglichkeiten, sich über die Starter “seines” Rennens zu informieren. Form-Tabellen und guides sind ausführlicher und man findet nicht nur die letzten Formen in Deutschland trainierter Pferde, sondern manchmal auch sämtliche statistische Zusatzinformationen, um das richtige Pferd auszuwählen. Als Informationen sind beispielsweise erhältlich, mit welchem Jockey das Pferd den besten Schnitt hatte, ob es auf weichem oder harten Boden besser ist und manchmal sogar, ob es dabei eine Vorliebe für Links- oder Rechtskurse hat. Die Wettarten sind eigentlich überall gleich. Es gibt verschiedene Varianten, manche für Anfänger überschaubar, andere ein wenig komplizierter und eher für die ausgefuchsten Rennliebhaber zu empfehlen. Hier ein Überblick über die Wettmöglichkeiten an der Bahn und am Bildschirm:
Siegwette:
Das Pferd muss als erstes durchs Ziel gehen.
Platz:
Das Pferd muss platziert sein. Welche Plätze als Platzierung gelten, hängt von der Anzahl der Starter ab: Im Normalfall sind es die ersten drei Plätze.
Zweier:
Sieger und zweitplatzierter müssen vorausgesagt werden.
Dreier:
Sieger, Zweit- und Drittplatzierter müssen richtig vorausgesagt werden.
Zwilling & Drilling:
Bei französischen Rennen gibt es ab acht Startern die Zwillings- und Drillingswette. Es ist eigentlich nur eine kombinierte Zweierwette/Dreierwette, d.h. die Einlaufreihenfolge spielt keine Rolle.
Platzzwilling:
Beim Platzzwilling müssen zwei der meist drei platzierten Pferde vorausgesagt werden.
Ita:
Das Pferd muss als zweites durchs Ziel gehen.
Trita:
Das Pferd muss als drittes durchs Ziel gehen.
Weiteres über die Entwicklung der Pferderennen:
Rennen und sportlicher Wettkampf haben die Menschheit schon immer fasziniert. Schon aus der Antike kennen wir die alten Grafiken von Wagenrennen und anderen sportlichen Wettkämpfen. Der Pferderennsport ist immer modern geblieben und erfreut sich wachsender Beliebtheit auf der ganzen Welt, selbst wenn dort die traditionelle Rennen mit ganz anderen Tieren stattfinden. Bekannt sind besonders die orientalischen Kamelrennen und hin und wieder hört man auch von Straußenrennen oder anderen exotischen Varianten des gleichen Themas. Windhundrennen sind in den USA und Großbritannien eine ganz eigene Industrie. Man sieht also, die Menschen auf der ganzen Welt sind fasziniert von der Geschwindigkeit, der Ästhetik und dem sportlichen Nervenkitzel des Rennsports. Im Pferdeport unterscheidet man den Galopprennsport, das Hürdenrennen und den Trabrennsport. Alle Disziplinen werden auf einer Rennbahn ausgetragen, es macht sinn sich zuvor Tipps, Regeln und eine Strategie erklären zu lassen. Mit den richtigen Tips, wie zum Beispiel die obersten Regeln sich nicht auf einen Sieg zu fixieren, sondern bei Pferderennen auch mal eine Platz oder Kombiwette zu nutzen ist sehr wichtig genau wie der 2. Tipp niemals alles auf eine Karte bei Pferdewetten setzen.
Der Galopprennsport ist auf der Welt und Deutschland der mit Abstand älteste in organisierter Form betriebene Sport. Die Rasse des Englischen Vollblutes, das heute hier Verwendung findet, entstand in England aus Kreuzungen zwischen Stuten der derben Landrassen und edlen orientalischen Hengsten mit dem Zuchtziel, schneller und ausdauernder Pferde. Hierzu zählen auch die drei Stammväter des Englischen Vollblutes, Byerley Turk, Darley Arabian und Godolphin Arabian, die um 1700 nach England importiert und dort zur Zucht eingesetzt wurden. Ihr Erbe ist heute noch in ca. 80% der lebenden Vollblüter zu finden. Nach Angaben historischer Quellen geschah diese Kreuzungszucht bereits um 1200. Nachweislich allerdings wurden zu Beginn des 14. Jahrhunderts in Newmarket die ersten Rennen durchgeführt. Ab 1793 erfolgte die Herausgabe des ersten offiziellen Gestütbuches (General Stud Book). In ihm wurden alle aktuell verwendeten heimischen und eingeführten Stuten und Hengste zusammengefasst und katalogisiert. Auf dieses Gestütsbuch gehen heute alle Vollblüter der Welt zurück, da kein Fremdblut mehr zugelassen wurde. Es sind mittlerweile über 30 Generationen Reinzucht, auf die die Vollblutzucht zurückblicken kann. Viele der gezüchteten Pferde probieren sich zunächst bei den Pferderennen Wetten auf der Pferderennbahn.
Der Rennsport war und ist kein Selbstzweck, sondern dient der Selektion. Die Auswahl von Zuchttieren erfolgt seit jeher über eine konsequente Prüfung durch Rennen. Jedes Vollblutpferd ist in einem international anerkannten Gestütsbuch für Vollblut eingetragen. Pferde ohne lückenlosen Abstammungsnachweis haben hier keine Chance. Ausgehend von England haben sich die Vollblutzucht und der Rennsport auf der ganzen Welt verbreitet. In Deutschland wurden die ersten Rennen 1822 in Bad Doberan (Mecklenburg) abgehalten. Der Galopprennen Sport wird heute in mehreren Dutzend Ländern betrieben und ist häufig ein großer Zuschauermagnet mit Quoten, von denen die meisten anderen Sportarten eher träumen können. Derzeit existieren ca. 80 anerkannte Vollblutgestüte in Deutschland die auch an Gallopprennen teilnehmen. Sie beherbergen den größten Teil der ca. 2500 Zuchtstuten (Quelle Direktorium für Vollblutzucht und Rennen). Die Fohlen und Jährlinge werden dort unter den Gesichtspunkten der gesunden Aufzucht bis zu ihrem Wechsel in die Rennställe betreut.
Der Trabrennsport ist der andere Zweig des Rennsports, der die Prüfung des Pferdes in Bezug auf seine Schnelligkeit in der Gangart Trab bezweckt. Eine konstante Traberzucht kam zuerst in Russland auf. Am Ende des 18. Jahrhunderts begann auch Amerika den Traber. und die Traberzucht zu pflegen. In Deutschland wurden die ersten Trabrennen 1874 abgehalten. Die Traberzucht ist heute eine ausgereifte, internationale Zuchtrichtung, bei der die Trabanlage durch die systematischen Leistungsprüfungen der Vorfahren von Generation zu Generation zu einer immer sichereren Vererbungsfähigkeit führt. Trabrennpferde dürfen nur im Trab, sozusagen im 2.Gang, laufen und werden nicht geritten, sondern gefahren. Der Start erfolgt fliegend, wobei sich die Sulkys (leichte, zweirädrige Wagen) hinter einem Startfahrzeug einreihen. Beim Galopprennen erfolgt der Start aus der sogenannten Startmaschine, in der die Pferde nebeneinander auf das Startsignal warten und beim Öffnen der Gitter aus dem Stand los sprinten.
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