Das Grundprinzip des Tennis war von Anfang an einfach: Ein Ball wird zurück geschlagen und darf dabei höchstens einmal auf dem Boden aufkommen. Gespielt werden konnte es von zwei oder vier Spielern, je nach den Beteiligten wird heute noch unterschieden nach “Dameneinzel”, “Damendoppel”, “Herreneinzel”, “Herrendoppel” oder “mixed”. Ursprünglich stammt die Sportart aus England, wurde aber bereits im 14. Jahrhundert auch in Frankreich gespielt, nach und nach breitete sie sich weltweit aus. Erst im 20. Jahrhundert wurde aus Tennis eine professionell betriebene Sportart.
Gleich blieb das Ziel: Mehr Punkte als der Gegner zu erringen. Einen Punkt erzielt ein Spieler, wenn der Tennis Ball von einer Seite des Spielfeldes auf die andere gespielt wird. Dabei darf der Ball auf einer Spielfeldhälfte höchstens einmal aufschlagen.
Gespielt werden muss über ein Hindernis hinweg, traditionell ein Netz durch welches beide Spielfeldhälften getrennt werden. Ein Punkt wird zugeteilt, wenn der Gegner den Ball im Rahmen der Regeln nicht zurückschlagen konnte. Ein Tennisspiel, häufig bezeichnet als “Match”, setzt sich aus mehreren Sätzen zusammen. Meist drei Sätze, von welchen zwei zu gewinnen sind. Auf diese Weise spielen meist die Tennis – Amateure. Bei Spielen der Tennis-Profis wird in der Regel nach dem Prinzip gespielt, dass drei von fünf Sätzen zu gewinnen sind. Auf Amateurbasis kann jeder in Vereinen oder Clubs Tennis spielen.
Für Profis sind die internationalen Turniere interessant: Die ATP (Association of Tennis Professionals), die WTA (Women’s Tennis Association) und der ITF (International Tennis Federation) richten jährlich verschiedene weltbekannte Turniere aus. In Turnieren von ATP und WTA erwerben Spieler Punkte, die Grundlage der Berechnung des Platzes der Spieler auf der Weltrangliste sind. Die jährlich von ATP und WTA organisieren Profi-Touren bilden den Rahmen für die meisten Matche der Profis. Ausnahme sind die so genannten “Grand Slam Turniere”, die von der ITF ausgetragen werden, wie etwa die Australian Open oder Wimbledon. Einige Mannschaftswettbewerbe sind ebenfalls sehr bekannt: Der ITF organisiert jährlich den Davis Cup, einen Wettbewerb der Herren-Nationalmannschaften. Drei von fünf Sätzen müssen gewonnen werden, gespielt werden drei Einzel und ein Doppel. Die Mannschaften werden in Gruppen eingeteilt und spielen in verschiedenen Runden gegeneinander.
Die ATP organisiert jährlich den World Team Cup: Acht nationale Herren-Mannschaften spielen, eine mit einer Wild-Card, die anderen erhalten ihre Teilnahmeberechtigung durch die Addition der Positionen ihrer Spieler in der Weltrangliste. Ebenfalls jährlich findet der Fed Cup der WTA statt. Sein Aufbau ähnelt dem Davis Cup. Interessant ist auch der Hopman Cup: An diesem Turnier können acht Nationalmannschaften teilnehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Spielform “mixed”, erkennbar daran, dass je Match ein Herreneinzel, ein Dameneinzel und ein Mixed gespielt werden.
Für viele Zuschauer ist das interessanteste an Sport der Ausgang der zuvor gesetzten Sportwetten. Vermutlich ist es inzwischen den meisten bekannt: Die in verschiedenen deutschen Städten existierenden privaten Sportwettbüros sind laut deutschem Glücksspielgesetz illegal. Die einzige legale Möglichkeit sind die staatlichen Oddset Sportwetten. Wettbegeisterte können aber auch Online-Wettbüros nutzen, die ihren Firmensitz meist im Ausland haben. Es gibt sie wie Sand am Meer, deshalb sollen hier nur einige wenige bekannte Beispiele genannt werden: Bekannt und bisher erfolgreich sind etwa Interwetten, Betsson oder BWIN.
Durch die wundervolle Erfindung der Suchmaschinen kann jeder problemlos online die verschiedenen Angebote der Wettbüros selbst vergleichen. Im Bereich der Tenniswetten sind je nach Angebot der Wettanbieter folgende Wetten möglich: Im Rahmen von “Langzeitwetten” kann auf Ergebnisse zukünftiger Turniere, zum Beispiel den Gewinner eines Grand Slam- Turniers, gewettet werden. “Einzelwetten” können zum Beispiel auf Ergebnisse einzelner Spiele im Rahmen eines Turniers der ATP – oder der WTA-Tour abgeschlossen werden. Es können auch “Spezialwetten” stattfinden, etwa um auf den Platz eines Spielers in der Weltrangliste zu setzen.
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