Golf kann auf eine lange Geschichte und Tradition zurückblicken. Aber wie eh und je geht es beim Golf darum, einen kleinen weißen Ball mit so wenig Schlägen wie möglich in ein Loch zu bekommen. Das geschieht mithilfe verschiedener Golfschläger. Die Golfrunde besteht aus 18 Bahnen, die auch als Grün bezeichnet werden. Auf jedem Golfplatz ist die Anzahl der Schläge für ein Loch vorgegeben. Benötigt ein Spieler genauso viele Schläge wie vorgegeben, spielt er Par oder Even. Benötigt er einen Schlag weniger für das Grün, wird es als Birdie bezeichnet. Zwei Schläge weniger bedeutet, er spielt ein Eagle. Als Albatross oder Double-Eagle wird dann logischerweise ein drei Schläge unter Par bezeichnet. Allerdings kann man auch mehr oder viel mehr Schläge benötigen, um ein Grün zu beenden.

Braucht man einen Schlag mehr, dann spielt man einen Bogey. Als ein Double-Bogey bezeichnet man zwei Schläge mehr als Par. Ein Triple-Bogey ist für einen Profispieler fast die Höchststrafe. Hierbei hat er drei Schläge mehr benötigt, um das Grün fertig zu spielen. Im Prinzip gewinnt der Spieler, der die wenigsten Schläge für den Golfplatz benötigt hat. Der Platz muss bei einem Turnier vier Mal an vier Tagen absolviert werden. Sehr selten und immer ein Highlight, welches meistens auch mit einem besonderen Preis versehen ist, ist das so genannte Hole in One. Hierbei spielt der Spieler den Ball direkt vom Abschlagspunkt in das Loch.
Um den Ball zu bewegen, braucht man die Golfschläger. Jede Spielbahn ist unterschiedlich lang und unterschiedlich schwer zu spielen. Somit werden auch unterschiedliche Schläger benötigt. Laut den Golfregeln darf jeder Spieler bis zu 14 Golfschläger mit sich führen. Für fast jeden Schlag, den der Spieler ausführt, wird ein anderer Schläger benutzt. Wenn der Spieler abschlägt, kann er das zum Beispiel mit einem Holz eins tun. Dieser Golfschläger wird auch Driver genannt. Wie der Name schon sagt, kann man mithilfe dieses Schlägers weite Strecken zurücklegen. Zum Einlochen werden dafür eigens angefertigte Putter benutzt. Auf der Bahn kann der Spieler dann mit dem Eisen drei bis neun den Ball vorantreiben. Verschlägt es den Ball einmal in einen Bunker (Sandhindernis), gibt es dafür einen Sand Wedge.
Der Golfball wird direkt in den Golfregeln definiert. Der Golfball muss einen Mindestdurchmesser von 42,67 mm aufweisen. Er darf maximal 45,93 g wiegen. Er besteht aus einer harten Kunststoffschale und unterschiedlichen Kernen. Die Oberfläche ist nicht glatt sondern weist in Mustern angeordnete kleine Dellen auf, die Dimples genannt werden. Das gibt dem Ball den Drall und dadurch kann der Spieler ihn weiter schlagen, als wenn er eine glatte Oberfläche hätte.
Der Golfsport galt lange Zeit als Sport für Menschen mit viel Geld. Das lag zum einen daran, dass der Unterhalt eines Golfplatzes sehr teuer war, die Ausrüstung aus England importiert wurde und man viel Zeit brauchte. Heutzutage erfreut sich der Sport immer mehr allgemeiner Beliebtheit. Durch öffentliche Golfplätze, die als Dienstleistungsunternehmen geführt werden, wird Golf immer erschwinglicher.
Das wiederum macht sich auch bei den Golf Wetten bemerkbar. Hierzu beigetragen haben immer mehr Buchmacher, die Golf Wetten online anbieten. Das hat für den Kunden den Vorteil, sich in Ruhe über das Turnier, die Spieler und den Verlauf zu informieren und dann bequem von zu Hause aus seine Wette zu platzieren.
Die Möglichkeiten für Golf Wetten sind unterschiedlich. Entweder kann man auf Endergebnisse tippen oder auf einzelne Ergebnisse, wie man es vom Fußball gewohnt ist. Hierbei ziehen natürlich die Großereignisse wie die Majorturniere die Tipper an. Hierzu zählen die US Masters, die US Open, die PGA-Championship und die British Open. Interessant für Golf Wetten sind diese Turniere, weil hier nur Profis an den Start gehen und somit die Quoten über das gesamte Teilnehmerfeld gleichbleibend hoch sind.
Man kann entweder auf den Sieger wetten, oder auf die Gesamtzahl seines Score. Immer populärer werden auch die Live Golf-Wetten. Hierbei kann man auf einen Spieler setzen mit der Prognose auf seine Anzahl von Schlägen, die er für ein bestimmtes Grün benötigt. Einige online Wettbüros, bieten auch so genannte Head-to-head Wetten an. Hierbei werden zwei Golfspieler gegenübergestellt, auch wenn diese nicht direkt auf dem Golfplatz gegeneinander spielen. Dann kann gewettet werden, wer von den beiden gewinnt. Geht das Duell unentschieden aus, oder einer von den beiden Spielern tritt nicht an, wird die Wette als ungültig erklärt.
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